Karfreitägliches Spinnfischen auf Bachforelle

von Lutz Kopperberg

Karfreitag 2017, kalt, windig, der Wasserstand zu niedrig, mein Kumpel Marco und ich waren müde, aber wir hatten trotz suboptimaler Bedingungen richtig Lust fischen zu gehen!  Wir haben seit 2 Jahren eine Bachstrecke von 12 Kilometern, die wir befischen dürfen. Das Gewässer ist 4 – 6 Meter breit mit einem natürlichen und abwechslungsreichen Gewässerverlauf sowie einem guten Bachforellenbestand.
Was uns am meisten Spaß macht, ist das Pirschen am Bachverlauf, denn im und ums Wasser herum gibt es immer etwas zu sehen.
Ich gehöre ja eigentlich zur Talsperrenfraktion mit Boots- und Uferangeln, aber ich möchte die Bachangelei nicht mehr missen!

Natürlicher Verlauf, viel Stein und Kies, schnelles Wasser – hier fühlen sich Forellen wohl.

Tourbeginn & Taktik
Zu allererst haben wir uns mal ein paar Kilometer „stromab“ bewegt, um dann diese Kilometer wieder stromauf zu fischen.
Das Ergebnis waren 7 Bachforellen (3 maßige Fische) und sehr viele Bisse. Wenn man eine aussichtsreiche Stelle erspäht und sich mühsam durchs Unterholz gekämpft hat, ist diese Stelle dann nach einem gedrillten Fisch oder einigen Fehlwürfen meistens für einige Zeit wie „ausgelutscht“. Und schon hieß es weiterwandern zur nächsten vielversprechenden Stelle……

Wenn die Forelle ersteinmal gebissen hat, gibt es kein Halten: Das Adrenalin schießt in die Blutbahn.

Tackle aus dem Hause JENZI
Wir waren Beide mit kleinen Wobblern (JENZI Baby-Trout mit einer geringen Lauftiefe), Spinnern (u.a. JENZI Phantom-F Classic mit 3 und 4 Gramm WG) und kleinen Gummifischen unterwegs. Heute waren die Spinner am erfolgreichsten! Zu den Kunstködern kann man sagen: Der Phantom-Spinner dreht beim ersten Zug und die Baby-Trout-Wobbler überzeugen mit einem sehr guten Lauf (nicht zu aggressiv, aber auch nicht zu träge).

Ein Traumköder für das leichte Spinnfischen: JENZI Babytrout

Zu meiner Standardausrüstung am Bach gehört der JENZI-Premium-Unterfangkescher 4728090 mit gummibeschichtetem Netz. Er kann am Gürtel befestigt werden und wenn man ihn benötigt, kann man ihn mit einem kurzen Ruck aus dem Handgelenk aufschnappen lassen, so dass er arretiert ist. Das ist z.B. ein großer Vorteil beim Pirschangeln, weil man den Kescher nicht immer aufgeklappt mitschleppen muss.
Beim nächsten Besuch am Bach werde ich die Ultra-Light-Rute Rock´n`Street testen. Diese leichte, dünne und straffe Rute ist trotz der Namensgebung meiner Meinung nicht nur für Drop-Shot und Vertikal Angeln vom Boot aus ausgelegt. Man kann natürlich nicht jeder Fischart eine straffe Rute „unter die Nase halten“, aber ich denke, dass dieses Sahnestück auch eine Fangemeinde in anderen Spinnfischerbereichen gewinnen wird. Denn vom Preis-Leistungsverhältnis her macht dieser Rute so leicht keiner was vor!

Team JENZI